Lege alles Unentschiedene auf ein einziges Tablett rechts oder links vom Arbeitsbereich. Das Tablett ist Puffer, nicht Ablageendstation. So bleibt deine Arbeitsfläche frei, Entscheidungen bleiben sichtbar, aber geordnet. Nimm dir am Tagesende drei Minuten und wähle ein Teil zur Klärung. Dieser rhythmische Umgang sorgt für Durchfluss, statt dass sich stille Haufen zu heimlichen Energiezehrern auswachsen.
Wähle zwei Stifte: einen zum Denken, einen zum Markieren. Das reicht für neunzig Prozent deiner Notizen. Jedes zusätzliche Schreibgerät ist eine Mikroentscheidung, die Kraft kostet. Lege die übrigen Stifte außer Sicht. Beobachte, wie schnell du greifst, ohne zu zögern. Berichte uns, ob diese scheinbar kleine Einschränkung deine Geschwindigkeit, Lesbarkeit und Bereitschaft zum Festhalten von Ideen spürbar erhöht.
Stelle Sitzhöhe, Bildschirmoberkante und Tastaturwinkel kurz vor Arbeitsbeginn ein. Eine Linie vom Ohr über die Schulter bis zur Hüfte fühlt sich lebendig, nicht steif an. Reduziere Nackenspannung, bevor sie dich zieht. Ein kurzer Timer erinnert dich täglich. Dieser minimalistische Check verhindert diffuse Unruhe, weil Körper und Aufgabe deutlicher zusammenfinden, ohne dass du später mit müden Kompensationen kämpfen musst.
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